Du bist der Typ, der schon hunderte Matches hatte und trotzdem das Gefühl kennt, dass ein einfaches „Hey“ im echten Leben schwerer wiegt als ein Workout. Du hast Ghosting erlebt, hast nach einem Nein tagelang gegrübelt und spürst diesen Druck, endlich „besser“ zu werden. Egal ob du 22 bist und frisch auf Hinge oder 55 und das App-Dating satthast – du sehnst dich nach einer Art, mit Frauen umzugehen, die sich leicht und echt anfühlt. Du willst keine neue Maske. Du willst einfach nur aufhören, dich vor dem nächsten Nein zu fürchten.
Stell dir vor, du sitzt abends auf deiner Couch, das Handy in der Hand, und scrollst wieder durch die Matches. Rund 49 Prozent der 16- bis 29-Jährigen in Deutschland nutzen Dating-Apps wie Tinder, Bumble oder Hinge. Insgesamt haben 60 Prozent dieser Altersgruppe schon einmal Online-Dating ausprobiert. Du bist nicht allein damit. Und doch fühlt es sich oft so an, als wärst nur du derjenige, der nach einem einfachen „Hey“ im echten Leben das Herz bis zum Hals schlagen spürt – schwerer als jedes Workout im Gym.
Du kennst das Ghosting. 65 Prozent der europäischen Dating-App-Nutzer, auch in Deutschland, haben es schon erlebt. Man schreibt, man flirtet, man investiert ein paar Abende in Gespräche – und plötzlich Funkstille. 40 Prozent geben sogar zu, selbst schon ghostet zu haben. In Deutschland ghosten Frauen häufiger als Männer. Und dann diese Zahlen: Über die Hälfte der Online-Dater fühlt sich emotional erschöpft. 14 Prozent zeigen klare Anzeichen von Dating-Burnout, weil die ständigen Ablehnungen und Enttäuschungen einfach zu viel werden. Nur 32 Prozent derer, die Online-Dating genutzt haben, leben heute in einer Beziehung, die daraus entstanden ist. Die restlichen 68 Prozent? Sie führen nirgendwo hin. Kein Wunder, dass du manchmal einfach nur müde bist.